Die Basics zuerst
Ein gutes Treffen scheitert selten am Inhalt — eher an den Basics. Frag dich vorher:
Der gemeinsame Start
Wirf kurz einen Blick in die App: Haben alle den Check-in gemacht? So weißt du, dass die Menschen vor dir die sind, als die sie sich angemeldet haben — das schützt euch alle.
Beginne pünktlich. Frag zu Beginn kurz in die Runde: „Habt ihr unsere Community-Standards gelesen?“ Wer noch nicht, holt das in zwei Minuten nach.
Und falls jemand die Regeln nicht mittragen will: Du darfst ihn bitten zu gehen. Das ist dein gutes Recht — und wir stehen dahinter.
Die Begrüßungsrunde
Mach’s simpel. Jede:r stellt sich mit Vornamen vor und beantwortet drei kurze Fragen:
Danach wissen alle: Wen kann ich ansprechen, wer braucht Unterstützung, was erwarten wir voneinander. Mehr braucht ein Anfang nicht.
Während des Treffens
Fehler sind okay. Jede:r darf lernen.
Beziehungen zählen mehr als Recht haben. Lieber freundlich nachgeben, als die Stimmung kippen lassen.
Alle per „du“, keine Hierarchien.
Wenn es hakt: ruhig, freundlich, deeskalierend.
Musik hebt die Stimmung. Räume so stellen, dass Nähe entsteht.
Und am wichtigsten: Bleib du selbst.
Der gemeinsame Abschluss
Finde einen klaren Schlussmoment — ein kurzes Dankeschön reicht. Nutzt ihn für den Check-out in der App und, wenn alle mögen, ein gemeinsames Erinnerungsfoto. So wissen alle: Das war’s für heute. Und der Nachklang in der App hält den Moment fest.
Warum das funktioniert
Gute Treffen erfüllen drei Grundbedürfnisse, die die Psychologie seit Jahrzehnten kennt (Selbstbestimmungstheorie):
Kompetenz: Jede:r erlebt „Ich kann etwas beitragen“ — ob mit einer Idee oder einfach durch Zuhören.
Autonomie: Niemand wird bevormundet. Jede:r entscheidet frei, wie er:sie teilnimmt.
Zugehörigkeit: Verbindung entsteht, wenn wir respektvoll miteinander umgehen. Das Gefühl, Teil einer Gruppe zu sein, gibt Sicherheit.
So entstehen Räume, in denen Menschen mitgestalten, frei entscheiden und sich verbunden fühlen. Die besten Voraussetzungen, damit dein Treffen gelingt.
Du organisierst regelmäßig für eine Organisation? Für euch gilt beim Code of Conduct ein strengerer Maßstab: Wer die Standards nicht mitträgt, muss gehen — konsequent. Alles Weitere auf der Seite für Organisationen. →
